Ferienhaus-Siedlung "Seepark"
Waren Sie schon in Röbel ? - Natur-Erlebnis-Urlaub an der Müritz !
Wir stellen Ihnen hier das flexibele Ferienhaus "Müritz" an der Seenplatte mit seinen Ferienwohnungen vor.

im Zentrum der mecklenburgischen Seenplatte | aktualisiert am 08.04.2009
Waren Sie schon in Röbel ? - Natur-Erlebnis-Urlaub an der Müritz !
Wir stellen Ihnen hier das flexibele Ferienhaus "Müritz" an der Seenplatte mit seinen Ferienwohnungen vor.

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Der ländliche Urlaub und Angebote im Rad- und Wanderurlaub sollen in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgebaut werden. "Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den erfolgreichsten Tourismusregionen Deutschlands, das hat sich herumgesprochen", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag auf der Landespressekonferenz in Schwerin. Die Entwicklung in den einzelnen Reisegebieten Mecklenburg-Vorpommerns weist allerdings Unterschiede auf. So bleiben die Wachstumsraten in den typisch ländlichen Regionen im Binnenland seit Jahren hinter dem Landesdurchschnitt zurück. "Es ist also notwendig, stärker den Anschluss an die Dynamik der Küstenregionen zu schaffen", sagte Seidel. Dazu dient das beim Landestourismusverband TMV koordinierte Projekt "Netzwerk Landurlaub", im Rahmen dessen attraktive Aktivangebote für Radler, Wanderer und Reiter entstanden sind. Durch das Projekt soll das touristische Angebot in den Bereichen Wandern, Reiten und Vermarktung von Erzeugern (Hofläden) weiter belebt und die Zusammenarbeit mit den Anbietern im Segment Landurlaub gestärkt werden. Der TMV hat die Projektkoordination und die Aufarbeitung des Themas Wandern übernommen. Der Verein "Landurlaub e.V." bearbeitet das Thema Reiten und Erzeugervermarktung. "Der Landurlaub ist im Wandel, das Image verbessert sich hin zu einem qualitativ hochwertigen und vernetzten Produktsystem", sagte Seidel. "Dieser Wandel erfordert eine Umorientierung in der Produktentwicklung und im Marketing." "Mit maßgeschneiderten Angeboten für das was die Gäste im Urlaub gerne tun – Wandern und Rad fahren – wollen wir den Urlaub auf dem Lande ausbauen", sagte Seidel. Marktanalysen zeigen schon jetzt: Ein Drittel der MV-Besucher wandert. Dies entspricht rund zwei Millionen wanderfreudigen Urlaubern, die zum großen Teil auch außerhalb der Hauptsaison reisen. Der Tourismusverband hat auf das rasant gestiegene Interesse reagiert. In der neuen Broschüre "ErlebnisReich Natur" werden Empfehlungen für 74 Rund- bzw. Strecken-Touren und Sternwanderrouten sowie für die drei Fernwanderwege E 9, E 9a und E 10 gegeben. Im Internet unter www.auf-nach-mv.de/wandern ist es mittels einer interaktiven Karte möglich, die Touren zu variieren und mit weiteren touristischen Daten zu ergänzen. Gäste können sich die fertigen oder individuell erstellten Touren ausdrucken oder herunterladen, um sie sich auf der Tour per GPS-Gerät anzeigen zu lassen. Zu den Angeboten gehört zum Beispiel der Hochuferweg auf der Insel Rügen, der zu einem der zehn beliebtesten Wanderwege Deutschlands gewählt wurde. Neben dem Hochuferweg gibt es Sterntouren auf dem Darß oder durch den Müritz Nationalpark oder um den Kummerower See in der Mecklenburgischen Schweiz. Außerdem werden auf den 80 Seiten von "ErlebnisReich Natur" auch Rad- und Kanu-Touren zwischen Ostseeküste und Mecklenburgischer Seenplatte präsentiert. Mecklenburg-Vorpommern ist auch eine der beliebtesten deutschen Radreiseregionen. "Beide Segmente überschneiden sich stark, mehr als die Hälfte der Radler wandern und umgekehrt", sagte Seidel. "Dem Gast stehen im Land derzeit 7 Radfernwege mit ca. 2.300 km Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 km Länge zu Verfügung." Seit 1991 wurden rund 130 Mio. Euro in touristische Radwege investiert.
In Mecklenburg-Vorpommern ticken die Uhren noch anders, heißt es. Wie schön. Denn in der Ruhe liegt die Kraft. Die Entdeckung der Langsamkeit ist der beste Weg zu neuen Horizonten und innerer Balance. Bei einem Spaziergang am Strand, radelnd unter Bäumen oder auf einem Boot sieht die Welt gleich ganz anders aus. Gelassen schweift der Blick in die blaue Ferne, saugt sich an glutroten Sonnenuntergängen, weißen Klippen, blinkenden Leuchttürmen und hoch aufragenden Kirchturmspitzen fest. Im weiten Faltenwurf der Natur liegen gut geschützt die Schätze des Landes. Allein in drei Nationalparken dürfen Pflanzen und Tiere, Himmel und Erde ungehemmt für sich vereinnahmen. Nirgendwo sonst in Deutschland haben die Elemente an so vielen Plätzen freies Spiel. Ganz bequem führen ausgedehnte Rad- und Wanderwege direkt ins Paradies. Auf der Suche nach der Mitte findet man sich - gar nicht zufällig - am Wasser wieder. Nichts ist einfacher, als kreuz und quer auf einem der 2.000 Seen durchs Land zu rudern, neue Ufer zu entdecken und am Ende das Meer zu sehen. Die Zeit kann einem dabei gestohlen bleiben. Schließlich reicht der feine Ostseesand für alle Sanduhren dieser Welt.
1.700 Kilometer Strand und Steilküsten. 2.014 Seen, die für kurze Wege zum Wasser sorgen. Ein Land, in dem Biber und Seeadler zu Hause sind, Storch und Kranich ihre Nester haben: In Mecklenburg-Vorpommern erleben Sie Natur in ihrer ganzen Vielfalt – sanfte Hügel und schroffe Klippen, sandige Dünen und saftige Wiesen, urwüchsige Wälder und gut bestellte Felder. Diesen Schatz gilt es zu bewahren. Aus diesem Grund hat unser Land zahlreiche Schutzgebiete ausgewiesen: Zu drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparken gesellen sich knapp 300 Naturschutzgebiete und über 140 großflächige Landschaftsschutzgebiete. Und nicht zuletzt befinden sich drei der zwölf deutschen Nationalparke in Mecklenburg-Vorpommern, das als Vogelbrut- und Rastgebiet überregionale Bedeutung hat. Die intakte Natur lockt nicht nur Zugvögel, sondern zieht auch Touristen in ihren Bann: In den letzten Jahren haben immer mehr Urlauber und Kurgäste das wasserreichste der deutschen Bundesländer für sich entdeckt. Dabei meistert Mecklenburg-Vorpommern die Herausforderung, Tourismus und Naturschutz zu vereinbaren. So sind auch die Schutzgebiete teilweise für Naherholung und Tourismus erschlossen. Überlegte und ideenreiche Öffentlichkeitsarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung. Der ökologische Landbau, die Nutzung nachwachsender Rohstoffe und der Einsatz erneuerbarer Energien sind wichtige Maßnahmen, den Naturreichtum des Landes für kommende Generationen zu sichern. Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Naturschutzprogramme, erwirbt für den Naturschutz bedeutsame Flächen und kümmert sich um deren Pflege, Erhaltung und Entwicklung. Zudem entwickelt sie eigene Projekte zum Gewässer- und Landschaftsschutz.
Alleen in Mecklenburg-Vorpommern sind immer ein Erlebnis: Im Frühling verkündet ihr erstes Grün das Nahen der warmen Jahreszeit. Im Sommer bilden sie schattige Tunnel, im Herbst ein Feuerwerk aus Farben. Im Winter offenbaren sie knorrige Schönheit. Das nach Brandenburg alleenreichste Bundesland könnte mit den Baumreihen entlang seiner Straßen die Entfernung von Lissabon nach Moskau überbrücken – genau 4.374 Kilometer. Groß ist die Vielfalt der Baumriesen: Buchen und Ahorn, Linden und Lärchen, Birken und Eichen säumen die Straßen des Landes. Von der Vorliebe der Gutsherren für besondere Pflanzungen künden oft die Alleen rund um die Burgen und Schlösser. Hier gedeihen Hainbuche und Flatterulme, Eberesche und Rosskastanie. In den Schlossgärten liegt auch der Ursprung der Baumreihen. Eine Mode, die wie das Wort aus Frankreich stammt: "Allee" kommt vom französischen "aller" (gehen). Bereits im 18. Jahrhundert wurden Alleen entlang von Straßen gepflanzt - zur besseren Orientierung und um Reisende zu schützen. Heute zählen die ältesten Alleebäume im Land ca. 250 Jahre. Die charakteristischen Baumreihen, die vielerorts das Landschaftsbild prägen, gehören längst zu den Sehenswürdigkeiten Mecklenburg-Vorpommerns. Besonders bekannt für ihre Alleen ist die Insel Rügen. Hier beginnt die Deutsche Alleenstraße, die quer durch ganz Deutschland bis zum Bodensee führt.
Flanieren, staunen, entspannen: In den ausgedehnten Gärten und Parks Mecklenburg-Vorpommerns lassen sich diese drei Dinge verbinden. Symmetrische Barockanlagen und malerische Landschaftsgärten nach englischem Vorbild schmücken die Städte unseres Landes und manchmal sogar kleine Dörfer. Der flächenmäßig größte Park umgibt das Schloss Ludwigslust. Er gilt mit seinen Wasserspielen, Gartenarchitekturen und dendrologischen Besonderheiten als eine der schönsten Anlagen in Norddeutschland. Der Kreuzkanal fungiert als Symmetrieachse des barocken Gartens in Schwerin. Effektvoll werden hier Schweriner See und Schloss in Szene gesetzt, mit denen der Park ein einzigartiges Ensemble bildet. Auch der Schlosspark von Neustrelitz ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Gartenarchitektur. Von zusätzlicher Anziehungskraft auf Besucher sind die alljährlich hier stattfindenden Schlossgartenfestspiele. So wie diese drei Gärten zeichnen sich auch viele der anderen Anlagen durch botanische und gestalterische Besonderheiten aus.
Über 15 Prozent der Landesfläche Mecklenburg-Vorpommerns werden von Großschutzgebieten bedeckt. Sie dienen vorrangig dem Schutz von Natur und Umwelt. Als Großschutzgebiete bzw. Nationale Naturlandschaften werden Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke verstanden. Mit den verschiedenen Schutzkategorien werden jeweils ganz besondere Ziele verfolgt: In Nationalparken wird die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Die allein von Wind und Wasser geformten, bizarren Kreidekliffs auf Rügen sind hierfür ein berühmtes Beispiel. Biosphärenreservate und Naturparke sind hingegen historisch gewachsene Kulturlandschaften, deren heutiges Erscheinungsbild ein Ergebnis der jahrhundertelangen Nutzung durch den Menschen ist. Eines haben all diese Schutzgebiete gemeinsam: Wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres Naturreichtums bieten sie Einheimischen und Touristen ideale Voraussetzungen für Erholung und Entspannung. Ein umfangreiches Netz von Wander- und Radwegen warten in den Großschutzgebieten darauf, von Aktivurlaubern entdeckt zu werden. Herrliche Rundblicke, Ruhe und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt werden Sie reichlich belohnen. Der Umweltbildung von Alt und Jung widmen sich die Besucherzentren der Großschutzgebiete. Ihr Angebot ist ebenso informativ wie spannend. Hier lässt sich unsere natürliche Umgebung aus neuen Blickwinkeln betrachten und es werden Wege zu einem schonenden Umgang des Menschen mit der Natur gewiesen. Auf Naturliebhaber warten außerdem eine große Anzahl von Beobachtungsständen und viele Informationstafeln.