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aktualisiert am 17.04.2009

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Wohnen und Bauen

Quelle: Landesportal Mecklenburg-Vorpommern

Sanierte Innenstädte mit begehrten Appartements, Wohngebiete mit neuen Einfamilienhäusern und renovierte Plattenbauten in zunehmend attraktivem Umfeld: Die Wohnsituation in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Rund 80 Prozent des Wohnungsbestandes vor 1990 sind heute ganz oder teilweise saniert. Landesprogramme wie die Wohnraumförderung und die Städtebauförderung haben wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Von 1991 bis 2006 wurden für rund 2,8 Milliarden Euro Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern neu gebaut ode saniert. Weniger Einwohner haben zu einem wachsenden Wohnungsleerstand geführt. Wohnungsneubau wird seit 2003 nicht mehr gefördert. Im Rahmen der Wohnraumförderung stehen Mittel zur Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden im Programm Stadtumbau Ost bereit. Ziel ist es, die verbleibenden Wohnungsbestände qualitativ zu verbessern, um Mieter zu halten oder Mietern in zum Abriss vorgesehenen Wohnungen adäquaten Ersatzwohnraum zu sozial verträglichen Mieten bereitstellen zu können. Mit der Fortsetzung des Programms Stadtumbau Ost reagiert das Land auf die Entwicklung des Wohnungsleerstands. Mit den beiden Säulen "Rückbau" und "Aufwertung" soll der Wohnungsmarkt stabilisiert und die verbleibenden Wohnquartiere im Sinne von "qualitativ mehr Stadt für quantitativ weniger Bürger" aufgewertet werden. Seit 1991 erhielten 114 Gemeinden für 178 Gesamtmaßnahmen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Mittel in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro. Ziel der Städtebauförderung ist es, insbesondere die historischen Innenstädte zu erhalten und zu erneuern und Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf baulich und sozial zu stabilisieren. Knapp die Hälfte der von den Gemeinden als dringend eingestuften Sanierungsmaßnahmen in den Innenstädten konnte bisher realisiert werden. Von 1991 bis 2005 entstanden aber auch 154.000 neue Wohnungen, davon 63.400 in Einfamilienhäusern. Insgesamt standen 2005 in Mecklenburg-Vorpommern rund 883.000 Wohnungen zur Verfügung. Die Versorgungslage ist sehr gut: Auf zwei Einwohner kommt eine Wohnung. Gleichzeitig haben die Einwohner immer mehr Platz in ihren vier Wänden: Die durchschnittliche Wohnung in Mecklenburg-Vorpommern ist 72,6 Quadratmeter groß – etwa acht Quadratmeter mehr als 1991. Eigentum spielt gegenüber der Miete eine immer größere Rolle: 2002 wurden 36 Prozent der Wohnungen von ihren Eigentümern bewohnt. Wer neu bauen möchte, muss mit regional sehr unterschiedlichen Kaufpreisen für baureifes Land rechnen. 2005 reichte die Spanne von 89 Euro je Quadratmeter in der Hansestadt Rostock bis 8 Euro im Landkreis Uecker-Randow. Durchschnittlich kostete der Quadratmeter Land 53,20 Euro, 1994 waren es 27. Die Preise für Einfamilien- und Reihenhäuser sowie Eigentumswohnungen wurden 2005 stabiler und ziehen langsam wieder an. Die Marktentwicklung ist im Land positiver als im Bundestrend. Ein ca. 125 Quadratmeter großes Eigenheim mit ortsüblich großem Grundstück kostet in Schwerin etwa 170.000 und in Rostock rund 180.000 Euro. Die größte Dynamik der Immobilienentwicklung gibt es entlang der Ostseeküste und in den Küstenstädten. Im Landesinnern sind die Immobilienpreise deutlich geringer.

Urlaubsideen

Quelle: Landesportal Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist immer eine Reise wert. Denn mit seinem einzigartigen Naturreichtum, der bewegten Geschichte und seiner kulturellen Vielfalt ist das Land zwischen Elbe, Müritz und Ostsee ein Urlaubsziel, das Erholung und Abwechslung zugleich garantiert. Die Kreidefelsen, die durch den in Greifswald geborenen Romantiker Caspar David Friedrich weltweit berühmt wurden, prägen noch heute die Küstenlinie der größten deutschen Insel Rügen. Anders, aber nicht weniger reizvoll präsentieren sich ihre kleinen Schwestern. In den mondänen Kaiserbädern auf Usedom lässt sich wundervoll baden und flanieren. Auf der autofreien Insel Hiddensee geraten Hektik und Lärm großstädtischen Treibens schnell in Vergessenheit. Doch nicht nur der Küstenstreifen, sondern jede der Regionen in Mecklenburg-Vorpommern ist von ganz individueller Anziehungskraft. Schattige Wälder, sanfte Hügel und klare Seen prägen das Binnenland, das während der letzten Eiszeit seine heutige Form erhielt. Hier entfalten sich eine faszinierende Flora und Fauna. So fällt es Urlaubern denkbar leicht, sich beim Radeln, Wandern, Angeln oder Kanu fahren aktiv vom Alltag zu erholen. Zum Bummeln und Besichtigen laden die rund 100 Städte Mecklenburg-Vorpommerns ein. Über 1.300 Jahre ist es her, dass slawische Siedler die ältesten von ihnen gründeten. Auf den zahlreichen Burgwällen aus dieser Zeit ist die Frühgeschichte unseres Landes noch heute greifbar. Prächtige Patrizierhäuser und Backsteinkirchen hingegen erinnern in Hafenstädten wie Rostock, Wismar, Stralsund oder Greifswald an den Reichtum und die Bedeutung der Hanse, des mächtigen mittelalterlichen Handelsbundes. Entspannung pur bieten die vielen idyllischen Ackerbürgerstädtchen mit ihren sehenswerten Fachwerkhäusern, Binnenhäfen und Cafés. Uralte Eichen, romantische Schlösser, Spannendes oder Kurioses aus Wissenschaft und Technik: Mecklenburg-Vorpommern ist reich an Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten. Sicher ist, dass auch für Ihren Geschmack etwas dabei ist. An lauen Sommerabenden kann es passieren, dass die Welt zu Gast in einer kleinen mecklenburgischen Dorfkirche ist. Denn: Urlaubszeit ist Kulturzeit in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bandbreite an kulturellen Höhepunkten ist groß. Erstklassige Musikfestivals gehören ebenso dazu, wie mitreißende Theaterinszenierungen.

 
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